Wie das Unterwassershooting zu einem besonderen Erlebnis wird ....

... Spassfaktor mit qualitativ hochwertigen Ergebnissen

So funktionieren unsere Unterwasser-Fotoshootings: Tipps und Tricks von den Experten von Atelier4Foto.

Making-of von: Schaukeln unter Wasser, UW-Fotoshooting von Atelier4Foto

Wie funktioniert ein Unterwasser-Fotoshooting?
 
Ich zaubere mit wasserfestem Make-up und der perfekten Visagistik die Grundlagen für das anschliessende Unterwasser-Fotoshooting. Nach einem ausführlichen Coaching geht es dann in den Pool.

 

Wer eine Chlorallergie hat oder Nichtschwimmer ist, muss auf diesen Spass leider verzichten. Wichtig ist nur, dass das Model nicht wasserscheu ist und sich im Idealfall im Wasser wohl fühlt. Denn nur wer entspannt ist, kann auch unverkrampft wirken.

Und wie läuft ein Unterwassershooting ab?

Locker und entspannt. Mit viel Spass und Lachen. Aber immer mit Ernst bei der Sache.

 

Unsicheren Models biete ich eine Vorbesprechung und Ortsbesichtigung an. Oft reicht aber bereits ein Telefonat oder Kontakt per E-Mail, in dem die Einzelheiten, Wünsche und Vorgehensweise besprochen werden.

 

Nach dem Eintreffen bei mir werden erst einmal bei einem Getränk die mitgebrachten Kleidungsstücke und Accessoires für die verschiedenen Shootings zusammengestellt. Apropos mitgebrachte Kleidung: Hierfür eignet sich am besten helle, farbenfrohe (warme Farben wie gelb, orange, rot) oder weiße Kleidung aus Kunstfaser. Naturfasern saugen sich voll Wasser und kleben am Körper; dunkle Kleidungsstücke schlucken sehr viel Licht und wirken flächig schwarz.  Oft kann ich die mitgebrachten Teile aus meinem umfangreichen Fundus ergänzen. Zum Beispiel mit meinen verschiedenfarbigen Langhaarperücken. Models, die zu einem Teilakt- oder Aktshooting zu mir kommen, bitte ich im "Schlabberlook" anzureisen. Denn BH, Socken, Slip und enge Jeans erzeugen Druckstellen, die erst nach zwei Stunden wieder verschwinden.

 

Anschließend geht es in die "Maske". Frauen erhalten ein typgerechtes spezielles Unterwassermake-up. Ist das wirklich nur ein Fotoshooting oder schon ein Wellnesstag?

 

Danach wird es spannend. Der erste Tauchgang. Das erste Mal unter Wasser die Augen öffnen und die Schwerelosigkeit unter Wasser spüren. Erste Probebilder, erste Überraschungseffekte: Bin das wirklich ich?

 

Aber bevor wirklich sehenswerte entspannte Bilder - vielleicht sogar mit richtigem Posing und wandelbarer Mimik - entstehen, heißt es üben, üben, üben.

 

Luft ausatmen, denn sonst gibt es "dicke-Backen-Fotos". Nicht hektisch herumpaddeln, sondern im Wassere schweben. Ruhig bleiben und nicht zu tief tauchen, denn sonst entsteht an der Wasseroberfläche keine Spiegelung. Nicht zu lange unter Wasser bleiben, denn mit Luftnot sieht niemand entspannt aus. Ohne Luft entspannt aussehen - geht das überhaupt? Ja, vielleicht nicht bei den ersten Tauchgängen, aber nach einer individuellen Eingewöhnungsphase wird es immer einfacher.

 

Und noch etwas ist anders. Fotograf und Model können unter Wasser nicht miteinander kommunizieren. Sogar der Sichtkontakt des Models zum Fotografen ist stark eingeschränkt. Darum können beim Posing keine Korrekturanweisungen erfolgen. Wir gleichen das aus, indem wir nach jedem Tauchgang die entstandenen Bilder kurz am Display betrachten und uns überlegen, was verändert werden kann.

 

Ja, die Unterwassermodelfotografie hat ihre Eigenheiten, auf die weder ein Tauchschein, noch praktische Modelerfahrung über Wasser vorbereiten. Aber das ist ja gerade der Reiz - nicht nur die Ergebnisse, sondern schon der Entstehungsvorgang ist etwas ganz Besonderes. So viel Spass ist anstrengend. Alle 20 - 30 Minuten legen wir eine Pause ein. Aufwärmen und erholen. Bilder anschauen. Begeistert sein. Sich auf die nächsten Tauchgänge freuen.